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Das Familienbett

Schon nach der Geburt unseres Sohnes hielt ich es für sehr wichtig, dass die Bindung zwischen uns konstant bleibt. Ich wollte meinem Kind nicht nur am Tage die Liebe geben die er braucht, sondern auch Nachts. Dies fand ich sehr entlastend für alle. Mein Mann wurde nie wach und ich konnte stillen wann immer er wollte. Kein aufstehen, kein in den Schlaf wiegen, nichts was uns drei aus der Ruhe gebracht hätte. Nun nach 10 Monaten hat sich daran nix geändert. Der kleine Säugling, der nachts auf meinem Bauch lag ist nun zu einem Kleinkind herangewachsen, der sehr viel Platz in unserem Bett braucht. Doch zu unserem Glück, können wir zwei das Bett ganz besetzen, da unser Papa Nachts arbeitet.

Bisher habe ich noch überhaupt keine negativen Erfahrungen damit gemacht, und die Angst, dass er nie wieder aus dem Bett geht hab ich auch nicht, da es einer kurzer Abschnitt eines langen Lebens ist, den wir gemeinsam gehen möchten.

Vorallem aber möchte ich seine später Bindungsfähigkeit unterstützen, die in der heutigen Zeit total auseracht gelasen wird. Die jetzige Bindung zu seinen Eltern stellt die spätere Bindung zu seiner Partnerin oder Partner dar. Ich bin der Meinung, dass durch dieses schnelle allein schlafen das Fundament für eine spätere Beziehungsunfähigkeit gelegt wird. Warum wird jede 3 Ehe bei uns im Mitteleuropa geschieden, in Ländern bei denen es klar ist, dass das Kind bei den Eltern schläft oder zumindest im Zimmer, ist diese Rate bei weitem nicht so hoch. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an den Ländern, bei denen es noch kein Kinderbetchen, Laufstall..gibt, sondern nur die Geborgenheit von Mama und Papa. Fortschritt bedeutet nicht immer etwas positives.

Meine Tips für Kindernächte:

Als erstes solltest du dich von dem Gedanken verabschieden, dass Kinder alleine in ihren Betten schlafen, und dass die ganze Nacht. Das gibt es nicht!!!!!!

Als zweites solltest du jede ruhige Minute am Tag geniesen, lege dich hin, wenn deine maus schläft. Immer.

Als drittes lass den Haushalt Haushalt sein, Dinge haben keine Gefühle, dein Kind schon. Du hast doch sicher einen Mann der das versteht. Sei froh, wenn du zum Duschen und Zähne Putzen kommst.

Als viertes gehe immer gleich zu deiner kleinen, wenn sie den kleinsten Muckser macht. Wenn sie sich erst in rage wienen muß, ist alles am ende. Reagiere sofort und nicht erst wenn es zu spät ist. Auch wenn alle was anderes sagen.

Als fünftes stille deine kleine dann, wenn sie es möchte,sehe es positiv, und wenn sie nur eine sekunde nugelt. sie möchte Mama tanken.

Als sechstes trage deine kleine soviel wie möglich wenn sie schläft, dann kannst du sachen erledigen und dich ausruhen. Wenn sie wach ist, nehm dir die zeit und spiele mit ihr. Dann stille sie und lege sie ins Tragetuch. Erst wenn du ins Bett gehst, mach das Tragetuch ab und leg dich zusammen mit ihr hin. Bauch auf Bauch.

Als siebtes wenn sie nicht zur Ruhe kommt, dann Bade sie, Massiere sie, wickel sie fest ein und schaukel sie dann in den schlaf, hierbei kann man auch eine Babyhängematte benutzen.

Als achtes wenn sie aufwacht, geh sofort zu ihr, lege deine hand auf ihre Brust und summe leise vor dich hin. Es kann sein, dass sie Mama gesucht hat, und nun weiß, dass sie da ist.

Als neuntes wenn sie auf dem Arm einschläft, mußt du den richtigen Zeitpunkt fürs hinlegen erfassen. Der schlaf teilt sich in zwei Schlafpahsen ein. Du mußt die Tiefschlafphase erwischen, damit sie nicht aufwacht. Dies ist meistens sofort nach dem einschlafen. Versuche es einfach.

Als zehntes und letztes
höre auf deine innere stimme und die deines Kindes. Mache nichts was dir nicht entspricht.

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