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Schlafprogramme

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die hier aufgeführten Methoden nicht beschrieben werden, um diese an seinem Kind an zu wenden. Wir haben sie lediglich zu Verständniszwecken hier veröffentlicht. Die Anwendung kann zu starken Schädigungen führen, bitte informieren Sie sich darüber auf unseren Seiten.

Inzwischen gibt es einige Trittbrettfahrer, die leicht abgewandelte Programme entwickelt haben. Es wird suggeriert, dass diese Methoden sanfter seien. Von der Vorgehensweise her basieren sie auf der Ferber-Methode. Unterschiede werden bei den Zeitabständen oder dem Alter des Kindes gemacht.

Freiburger Sanduhr-Methode

Die Freiburger Sanduhr-Methode stellt eine Modifikation der von Ferber entwickelten Prozedur dar. Der Unterschied liegt dabei in den Zeitabständen. Die Intervalle werden mit einer Sanduhr gemessen, die eine Laufzeit von 3 Minuten hat. Daher auch der Name dieses Verfahrens. Natürlich kann man auch jede andere Uhr dazu benutzen. Die Zeitabstände bei diesem Programm sind kürzer als bei der Ferber-Methode und das Maximum liegt hier bei neun Minuten (bei Ferber 30 Minuten). Das Vorgehen ist aber im Endeffekt das Gleiche. Sie verlassen das Zimmer, warten bis die Sanduhr abgelaufen ist, kehren zu ihrem Kind zurück, trösten es drei Minuten, ohne es aus dem Bett zu nehmen und verlassen dann wieder das Zimmer. Auch hier werden die Zeitabstände und somit die Wartezeit ihres Kindes erhöht. Sollte man nach neun Tagen noch keine sichtlichen Erfolge bemerken, erlaubt diese Methode zwischen zwei Optionen zu entscheiden:

  • Sie legen eine "Lernpause" ein, die sich wie folgt gestaltet: Sie nehmen das Zeitschema des ersten Tages (3-3-6-6 Minuten Wartezeit) und führen dieseseine Woche lang durch.
  • Sie lassen ihr Kind nun jedes Mal neun Minuten lang warten, und das so lange, bis sich der "Erfolg" einstellt.
Behandlunsplan der Freiburger Sanduhr-Methode
  1. Mal 2. Mal 3. Mal alle weiteren
1. Tag 3 Minuten 3 Minuten 6 Minuten 6 Minuten
2. Tag 3 Minuten 6 Minuten 6 Minuten 9 Minuten
3. - 5. Tag 3 Minuten 6 Minuten 9 Minuten 9 Minuten
6. - 9. Tag 6 Minuten 6 Minuten 9 Minuten 9 Minuten
alle weiteren Tage 9 Minuten 9 Minuten 9 Minuten 9 Minuten

Tweddle-Methode

Die australische Tweddle-Methode ist im Buch "Jedes Kind will schlafen" von Rosey Cummings, Karen Houghton und Le Ann Williams nachzulesen. Es bietet unterschiedliche Verfahrensweisen je nach Alter des Kindes. Für Kinder bis zu einem Alter von sechs Monaten werden Beruhigungstechniken vorgestellt. Diese werden zeitlich strukturiert angewendet. Für Kinder

Für Kinder bis zum 6. Monat werden Beruhigungstechniken vorgestellt, die man bei Müdigkeitsanzeichen anwenden kann. Nach dem 6. Monat wird ein modifiziertes Programm empfohlen, bei dem der Unterscheid zur Ferber-Methode in den Wartezeiten für das Kind liegt. Sie sind, wie auch bei der Freiburger Sanduhr Methode, etwas kürzer. Hierbei wird das Kind durch Beruhigungstechniken unterstützt. Nach dem 12. Monat wird dann ohne diese Techniken gearbeitet. Die Wartezeiten für das Kind sind auch hier kürzer als bei der Methode von Dr. Ferber.