Schlimmste Erfahrungen. :-(
Ich habe unsere Geschichte vor einiger Zeit schon hier und auch im Schlafforum geschrieben, vor allem in letzterem hielt ich mich sehr häufig auf, nachdem Maxwell den 6. Lebensmonat erreicht hatte und sein Schlafverhalten immer "problematischer" wurde.
Um es relativ kurz zu machen: Wir haben versucht, unseren Großen zu ferbern, als er 8 Monate alt war, weil ich mit seinem Schlafverhalten nicht mehr zurecht kam, ihn nicht mehr nachts stillen wollte, ihn nicht mehr herumtragen wollte und er endlich, endlich in seinem eigenen Bett im eigenen Zimmer durchschlafen sollte.
Wir haben es 2 Abende genau nach "Plan" probiert, und dafür könnte ich mich heute noch ohrfeigen. Maxwell hat so geschrieen - er hat sich nicht mal mehr beruhigen lassen, wenn ich nach der festgesetzten Zeit ins Zimmer kam und am zweiten Abend hat er sich sogar übergeben.
Laut Kast-Zahn hätten wir ihn dann nur rasch säubern und umziehen und dann mit dem Programm wie gehabt fortfahren sollen.
Das kam für uns nicht in Frage. Wir haben den Versuch an diesem Punkt abgebrochen und haben Maxwell zu uns ins Bett genommen. Er hatte dann recht lange richtig Angst vor seinem Bettchen, war insbesondere zu Schlafenszeiten sehr nervös und "klammerig", brauchte viel Rückversicherung zu uns, und es hat auch lange gedauert, bis er wieder in seinem Bett schlafen mochte - da stand es dann als Babybalkon an meiner Bettseite.
Wir haben dann sehr viel verändert, um Maxwells Vertrauen wieder zu gewinnen, haben ihm größtmögliche Nähe auch beim Schlafen gegeben, er durfte wieder nach Bedarf stillen, auch nachts, und gaanz allmählich wurde sein Schlafverhalten besser. Auch Tagesroutinen haben uns dabei sehr gut geholfen!
Ich schäme mich entsetzlich dafür und reagiere sehr emotional auf Ferber-Befürworter. Für mich ist es ganz klar seelische Gewalt.
Mein Sohn schläft heute ausgesprochen gern und gut (im Familienbett ), und unsere Tochter wird logischerweise kein weiteres "Versuchskaninchen" sein.
Autorin: Melanie
